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Die Forschende Hochschule Hof – der Webtalk mit Anne-Christine Habbel (Folge 33)

An der Hochschule Hof wird nicht nur studiert, sondern auch viel geforscht. Deshalb sprechen wir in diesem Podcast über Forschungsthemen, Gebäude der Forschung oder auch Wissenschaftstagungen der Hochschule Hof. Anne-Christine Habbel, die Leiterin des Forschungsmarketings, kommt mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch und gibt einen Einblick in das Leben der Forschenden. Und manchmal überlässt sie das Mikro auch den Studierenden der Hochschule Hof: Im sog. “Takeover” beleuchten Marketing-Studierende nicht nur Forschungsthemen sondern auch solche Themen, die insbesondere für die Zielgruppe der Studis von Interesse sind. Lassen Sie sich überraschen!

Hören Sie gerne immer wieder rein, denn Sie wissen ja: #hierwirdknallhartgeforscht

Hier alle Podcasts der Reihe:

Anne-Christine Habbel fragt nach – im Webtalk der Forschenden Hochschule Hof;

#33 Katharina Schiller:
„Klassisches Phishing funktioniert über Emails“

„Beim Phishing geht es um den menschlichen Faktor“, sagt Katharina Schiller von der Hochschule Hof. Sie forscht über das Abgreifen von Zugangsdaten, die von den Nutzern mit Hilfe gefälschter Emails ausgespäht werden. Sie erklärt, warum gerade präventives Vorgehen wie z.B. Schulungen der Mitarbeiter aber auch andere Maßnahmen sehr wichtig sind. Im Podcast spricht sie über Angriffsmöglichkeiten, Sicherheitskonzepte und Gegenmaßnahmen zum Erkennen von Schwachstellen. Als Doktorandin arbeitet sie gemeinsam mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg an einer Studie zu verschiedenen Supportsystemen, damit Nutzer sich besser schützen können. „Wenn Emotionen angesprochen werden, handelt man anders“, sagt die Sicherheitsexpertin. Sie erläutert auch, warum sie mittlerweile ein stärkeres Misstrauen gegen Technik entwickelt hat.

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Zur Forschungsgruppe…
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik…
Verbraucherzentrale…

#32 Prof. Marco Linß
Das Hofer MINT-Lenkrad 2.0 – Sicher durchs Studium!

Die Hochschule Hof verfügt mit über vierzig Studiengängen über ein stark ausdifferenziertes und zielgruppenorientiertes Lehrangebot im Bereich von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT. Mit dem Hofer MINT-Lenkrad werden diverse Maßnahmen zur Senkung der Studienabbrecherquote gebündelt. Insbesondere das Notenmonitoring hat sich als geeignetes Instrument erwiesen, Studierende frühzeitig auf eine mögliche Gefährdung des Studienerfolgs hinzuweisen. Denn rund ein Drittel der Studierenden brechen ihr Studium ab, was Prof. Marco Linß von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Hochschule Hof als deutlich zu hoch einschätzt.

Um die Abbrecherquoten zu senken, forscht der promovierte Maschinenbauer seit vielen Jahren mit dem „Hofer MINT-Lenkrad“ daran, welche Faktoren konkret zum Studienerfolg beitragen und welche nicht. Er wollte sich nicht weiter auf das berühmte Bauchgefühl verlassen, sondern verlässliche Daten dazu erstellen. Daraus entstanden sind Maßnahmen, die schon vor dem Studium beginnen, das Studium begleiten und auch noch nach dem Studium nachwirken. Das Modell ist so gut, dass sich auch andere Hochschulen ein Beispiel daran nehmen.

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#31 Norbert Kühl
Gelungene Vliesstoffkooperation: „IFM hat im deutschsprachigen Raum größten Fokus auf non-woven“

Die Firma Lenzing aus Österreich ist seit vielen Jahren Forschungspartner der Hochschule Hof. Als weltweiter Produzent von textilen Fasern im Bereich klassischer Bekleidung einerseits und Vliesstoffen andererseits suchte das Unternehmen die Nähe des Münchberger Forschungsinstituts für Materialwissenschaften um Zugang zu dessen Vliesstoff-Pilotanlagen zu bekommen. Die Zusammenarbeit wurde mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags 2019 geregelt. Die Versuche, die an der Pilotanlage durchgeführt werden, sollen helfen die Verarbeitungseigenschaften der Lenzing Fasern zu verbessern und ein genaueres Verständnis darüber zu erlangen welchen Einfluss die Fasern auf die Funktionalität eines Vliesstoffes haben. Damit erreicht man eine deutliche Verkürzung des Zeitraums von der Idee zum Endprodukt. 

Norbert Kühl, Senior Manager im Bereich New Business Development von der Firma Lenzing erzählt im heutigen Podcast, warum ihn das textile Thema nie losgelassen hat und wie die Kooperation auf den Hofer Vliesstofftagen begann und sich dann weiterentwickelte. Er erläutert auch, an welchen Fragen Lenzing gerade forscht: Zum Beispiel an der Einwegplastik-Richtlinie der EU, die den Einsatz von Kunststoffen verhindern und durch kompostierbare und nachhaltige Alternative ersetzen will.

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Zur Firma Lenzing…
Zum Institut für Materialwissenschaften (ifm)…

#30 Jonas Othmann
Die studentische Initiative Consulting Hochfranken

Unsere Studierenden des Masters Marketingmanagement haben in Zusammenarbeit mit der studentischen Initiative Consulting Hochfranken einen brandneuen Podcast erstellt. Er bietet spannende Einblicke in die Welt des Consultings und ist ein absolutes Muss für alle Consulting-Begeisterten, Studierenden und Unternehmen gleichermaßen. In diesem Podcast teilt Jonas Othmann (ehem. Vorstand der Consulting Hochfranken) seine umfangreichen Kenntnisse, Best Practices und Erfahrungen aus erster Hand, um Euch wertvolle und praxisnahe Einblicke zu bieten.
Egal, ob Du ein aufstrebender Studierender bist, der nach neuen Strategien sucht, ein Unternehmen führen oder einfach Dein Wissen erweitern möchtest – dieser Podcast ist für Dich gemacht!

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Zur Initiative Consulting Hochfranken…



#29 Die Eisbatterie – mehr als nur ein herkömmlicher Energiespeicher

Eine ressourcenschonende und gleichzeitig beliebig skalierbare Möglichkeit zur Energiespeicherung? Genau das soll die Eisbatterie, welche ein Forschungsprojekt des Instituts für Wasserstoff- und Energietechnik umfasst, bieten.

In dieser Podcastfolge, welche ein weiterer Teil des Takeovers der Forschenden Hochschule Hof ist, erfahren Sie nicht nur Näheres zur Funktionsweise und den Vorteilen der Eisbatterie, sondern auch inwiefern diese Speichertechnologie in Zukunft gesellschaftlich relevant sein könnte.

Außerdem gewährt unser Interviewpartner Michael Dölz einen Einblick in seine alltäglichen Aufgaben als leitender Techniker am Institut für Wasserstoff- und Energietechnik und in weitere spannenden Forschungsprojekte, an denen er gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen arbeitet.

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Institut für Wasserstoff- und Energietechnik der Hochschule Hof

Michael Dölz und Christina Potapow mit Mikrofon
Podcast von die forschende Hochschule Hof mit Michael Dölz und Christina Potapow; Foto: Hochschule Hof

#28 Die eSports-Initiative (HUe)

Studieren ist nicht nur in Vorlesungen sitzen und für Prüfungen lernen: An der Hochschule Hof gibt es zahlreiche studentische Initiativen, unter anderem die Initiative eSports HUe. Die Marketing Master-Studierenden übernehmen das Mikrofon und interviewen den Gründer der eSports Initiative Vincent Tischler. Wie werden Strategien für Turniere ausgearbeitet? Warum lohnt es sich, bei der Initiative vorbei zu schauen? Diese und mehr Fragen werden im Podcast geklärt!

Zum Podcast…

Zur eSports-Initiative HUe und weiteren studentischen Initiativen…

#27 Dr. Harvey Harbach und Paul
Von Fischen, Pflanzen und Recycling – Hydroponik kinderleicht erklärt

Endlich auch eine Folge für die kleinen Hörer unter uns!

In der heutigen Episode berichtet Dr. Harvey Harbach über das NaLea Lehrprojekt. Dabei tauchen wir tief in die Welt von Fischen, Pflanzen und Recycling. Zusammen mit Paul (10 Jahre), unserem Co-Moderator, werden in dieser Folge die Hydroponik und weitere spannende Phänomene kinderleicht erklärt. NaLea ist das Lehrprojekt des international ausgerichteten Masterstudiengangs „Sustainable Water Management und Engineering“ der Hochschule Hof. In einem partizipativen und eigenständigen Ansatz wird die Planung, der Bau und der Betrieb einer Aquaponik-Anlage behandelt. Dieses kombinierte Produktionsverfahren aus Aquakultur von Fischen und Hydrokultur von Pflanzen soll Problemstellungen bezüglich des Nährstoffrecyclings bereitstellen, deren Lösungsansätze interdisziplinär angewendet werden können. Digitale und Managementkompetenzen werden durch innovative, semi-virtuelle und selbstbestimmte Lehrinhalte vermittelt werden.

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#26 Désirée Neeb und Sophia Giegold
„Wir haben den Leuten nichts aufgeschwätzt“ – mit Trudi Bedenken zur Digitalisierung in der Pflege ausgeräumt

Sie pflegen uns, wenn wir nicht mehr fit oder schlicht alt sind. Aber wie halten wir sie dauerhaft fit? Es geht um die Pflegekräfte aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Hier kommt das Projekt pulsnetz KI ins Spiel: Durch neue Arbeitsformen, die insbesondere auf die unterstützende Digitalisierung einzelner Maßnahmen setzen, soll das Arbeitsleben der Pflegekräfte vereinfacht werden.

Zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Hochschule Hof haben sich tief in die Materie eingearbeitet und zeigen rund sechzig verschiedene digitale Helferlein, so u.a. einen assistiven Boden, der bei Stürzen Hilfe holt oder automatisch das Licht einschaltet. Es geht auch um eine Roboterkatze und VR Brillen zur Entspannung oder als Therapietraining. Rund 10.000 km sind Désirée Neeb und Sophia Giegold vom Institut für Informationssysteme (iisys) durch Bayern gefahren und haben 25 Einrichtungen besucht und dort Einführungskurse abgehalten. Warum eine von den beiden im Team auch „Technik-Mama“ genannt wird und wer eigentlich TruDi ist – das klären wir in diesem Podcast.

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Das Projekt pulsnetz-KI

TruDi

Forschungsgruppe Innovative Gesundheitssysteme

Desirée Neeb, Anne-Christine Habbel und Sophia Giegold

#25 Prof. Dr. Daniel Werner
Kategorie Traumjob: Wie bekommt man eigentlich eine Professur?

Doch nicht so schwer: Daniel Werner, Gründungsgeschäftsführer des Bayerisch-Indischen Zentrums und heute Professor für Wirtschaft mit Schwerpunkt Asien, erzählt im Podcast, wie er über eine Lehre, die Fachoberschule und dann Studium und Promotion zu seiner Professur gekommen ist. Nicht ganz gradlinig, aber trotzdem gut möglich, wie er selbst sagt. Vieles habe sich einfach gefügt. Der Handel zwischen Entwicklungsländern war und ist sein Thema, es hat ihn kontinuierlich begleitet und er meint: Wenn man sein Thema hat und dazu eine Professur findet, dann muss man sich einfach bewerben – die Stellen mit den richtigen Themen sind einfach zu rar.

Es gab bei ihm keinen großen Plan Prof zu werden, aber mehrere Jahre in der Industrie sind eine wichtige formale Voraussetzung. Aufregend war für ihn die Phase der beiden Probevorträge, die er bei seiner Bewerbung halten musste. Heute schätzt er die Freiheit und Flexibilität seines Jobs an einer praxisorientierten Hochschule.

Professor Daniel Werner ist ein Beispiel dafür, dass man es auch ohne akademischen Hintergrund und familiäre Rollenmodelle zur Professur schaffen kann.

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Link zu seiner Vita…
Zum Bayerisch-Indischen Zentrum…

#24 Dr. Dirk Reinel
Wie aus einer Idee ein Start-up wurde: „Wir haben uns einfach getraut zu gründen.“

Es ist keine einfache Sache ein Unternehmen zu gründen, dennoch haben sie es vor sechs Jahren getan: Dr. Dirk Reinel von der IT-Firma smartlytic GmbH spricht darüber, wie er mit seinen beiden Kommilitonen nach dem Studium erst zusammen als wissenschaftliche Mitarbeiter im Institut für Informationssysteme geforscht hat, dann promovierte und schließlich gemeinsam gründete. „Ich würde nicht viel anders machen“, erzählt er, denn smartlytic wurde neben Job, Familiengründung und Promotion aufgebaut. Im Podcast hören wir, warum die drei Geschäftsführer damit ein kalkuliertes Risiko eingegangen sind, wo sie sich Unterstützung geholt haben und warum man nicht unbedingt ein EXIST-Gründerstipendium haben muss. Zur Hochschule Hof sagt Dirk Reinel, zuständig für Datenanalyseprojekte: „Sie ist nach wie vor sehr wichtig für uns, für gemeinsame Projekte und vor allem auch für den Austausch.“, denn am Anfang mussten sich die drei Gründer erst einen Namen machen. Einen Ausgleich findet das Team am Tischtennistisch, der in einem der neuen Büroräume steht.

Zum Podcast…

Zur Firma smartlytic…

Zum Kopfschmerzregister der DMKG…

Gründungsunterstützung der Hochschule Hof…

#23 Prof. Günter Müller-Czygan
Schwammregion und Schwammstadt: Neue Lösung gegen Überschwemmungen und Dürren?

Die Auswirkungen des Klimawandels auf Städte und ländliche Regionen ist eines der aktuellen Top-Themen in unserer Gesellschaft. Durch die Folgen einer stetigen Zunahme extremer Wetterereignisse wie Trockenheit, Überschwemmungen und Hitze in den letzten Jahren muss das Wassermanagement in der Stadtplanung jetzt neu gedacht werden. Als ein wirksames Mittel, Städte und Regionen klimaresilienter zu machen, wird vermehrt die Transformation urbaner Räume in sogenannte Schwammstädte oder Schwammregionen empfohlen. Wasserexperte und Stiftungsprofessor Günter Müller-Czygan spricht über Beispiele wie Berlin, Bamberg und Selbitz und erklärt wie nicht nur hier Gründächer, Rückhaltebecken, Spielplätze und Rigolen ihren Einsatz finden, sondern auch in Industriebetrieben und der Hochschule Hof.

Zum Podcast…

Zum Projekt Spore…

Zum Zertifikatskurs…

Zum Wassersymposium…

Zum Artikel “Sowieso-Strategie”…

#22 Prof. Dr. Frank Ficker
Vlies und Fleece: Wo ist der flauschige Unterschied?

Warum es völlig gleich klingt, aber komplett unterschiedlich ist: Fleece und Vlies. Sowohl in der Herstellung als auch in der Anwendung unterscheiden sie sich grundlegend. Wo ist der Unterschied und wie forscht man an Vliesstoffen und was macht man mit ihnen?  Wir klären im Podcast, wie sich im Zeitalter von Corona die Verwendung geändert hat, Stichwort Mundschutz und Maske. Es geht auch um technische Vlies-Anwendungen im Auto, um Hygieneartikel für Damen, Windeln, Feuchte- und Wischtücher. Sie alle tragen dazu bei, dass in Hof und Münchberg eine einmalige europäische Forschungsstruktur entstanden ist.

Bereits zum 35. Mal haben im Herbst 2022 die Hofer Vliesstofftage stattgefunden: Eine Fach-Tagung mit Tradition, die jedes Jahr rund 500 Gäste aus aller Welt nach Hof bringt. Als wissenschaftlicher Leiter zweier Forschungseinrichtungen steckt er – Prof. Frank Ficker – gemeinsam mit seinen Teams hinter diesen Aktivitäten. Nach dem Motto „Dünnschichttechnik in Hof meets Textiltechnik in Münchberg“ gelang ihm sein größter Coup: Die Reflektorantenne für den Einsatz im Weltall, sie soll für eine bessere Kommunikation mit der Erde sorgen.

Zum Podcast…

Link zum Institut…

Link zu den Vliesstofftagen…

#21 Michael Bitzinger
Hochschule Hof als Partner der Unternehmen

Sich selbst bezeichnet er als „Fanboy der Hochschule Hof“ und tatsächlich kennt kaum einer die Hochschule Hof so gut wie er: Als ehemaliger Student der Wirtschaftsinformatik hat er schon während des Studiums gegründet und vor kurzem das 20jährige Jubiläum seiner Firma gefeiert: Michael Bitzinger von der Digitalagentur Bitzinger. Seit geraumer Zeit ist er neben vielen anderen Netzwerkaktivitäten auch ehrenamtlicher Vorsitzender des IHK Gremiums Hof und schaut nun aus diesem neuen Blickwinkel auf „seine“ Hochschule.

Er erzählt im Podcast, warum aus Sicht der IHK die Hochschule Hof ein „Magnet für junge Menschen“ ist und gleichzeitig auch eine Schnittstelle zu den Unternehmen, wenn es um Forschungsprojekte und Auftragsforschung geht. „Das Hofer IHK-Gremium führt ein kräftiges, aber selbstbewusstes Eigenleben“, sagt Bitzinger, es konzentriere sich auf Themen wie Digitalisierung, Innovationen und Netzwerkbildung – Themen, an denen auch die Hochschule Hof forscht. Die IHK unterstütze Unternehmen mit Forschungsinteresse durch Innovationsberatung um Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen. Er erzählt, warum er selber in zwei Forschungsprojekten am iisys mit dabei ist und warum er die wirtschafts- und praxisnahe Hofer Ausrichtung schätzt.

Zum Podcast…

Zum IHK Gremium Hof …

Zur IHK für Oberfranken (Forschung) …

#20 Prof. Dr. René Peinl
Über das Vorlesen von Computern und die „Gesundheitszustände“ von Maschinen

Mit seiner langjährigen Erfahrung aus unterschiedlichsten Forschungsgruppen unterstützt das Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys) die Firmen der Region und darüber hinaus. Das Projekt DAMMIT unter Leitung von Prof. Dr. René Peinl beschäftigt sich mit Bild- und Sprachverarbeitung, in seinen insgesamt sieben Teilvorhaben wurden z.B. Text in Sprache übersetzt, physische Objekte online dargestellt und die „Gesundheitsdaten“ von Maschinen erfasst. Prof. Peinl, der gleichzeitig der wissenschaftliche Leiter des iisys ist, erzählt über sein Lieblingsprojekt aus DAMMIT, über unbürokratisches Arbeiten in Projekten und wie er sich nach zwei erfolgreichen Projekten aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) schnellstmöglich ein drittes wünscht: „Trilogien sind heutzutage im Trend“, wie er selbst sagt.

Zum Podcast…

Zum Projekt DAMMIT…

Zur Projektgruppe…

#19 Lucas Großmann
“Wir sind alle Biopolymere!”

Vier Kilogramm Kunststoff werden in Deutschland pro Person und Jahr in die Umwelt eingetragen. Um diesen Eintrag zu verringern, forscht das Institut für Biopolymere (ibp) an neuen Biokunststoffen. Im Podcast erzählt Lucas Großmann, stellvertretender Institutsleiter, über die Forschung an Biokunststoffen für Verpackungen im Lebensmittelbereich, für Landwirtschaftsfolien und allgemein für Bauteile aus Biokunststoffen, wie diese im Spritzgussprozess hergestellt werden. „Biokunststoffe können eine lukrative Nische sein“, so der Hofer Forscher, deswegen sieht er auch die Hauptaufgabe darin, dass den Firmen der Region seitens der Hochschule geholfen wird, dass sie diese Nischen finden. Mit dieser Zielsetzung existieren bereits vielfältige Kooperationen zu innovativen Firmen der Region. Um darüber hinaus weitere Firmen der Region zu erreichen, organisiert das Team um Lucas Großmann neben regelmäßigen Netzwerktreffen alle zwei Jahre die Tagung „Bioplastics“. Bei dieser Tagung stehen Wissenschaft und Industrie – anders als bei anderen Tagungen – gemeinsam im Fokus. Dadurch sollen Schnittstellen, gemeinsame Projekte und die allgemeine Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft zielgerichtet gefördert werden. Denn: Nur wer den Anderen und dessen Herausforderungen und Probleme kennt, kann sinnvoll zusammenarbeiten.

Zum Podcast…

Mehr zum Institut…

Weitere Infos zur Tagung…

#18 Dr. Enrico Putzke
Herz, schlag doch weiter!

Schlaganfall oder Herzinfarkt: Rund 6 Mio. Menschen in Deutschland leiden an koronaren Herzerkrankungen. Bei rund 300.000 davon kommt es zu einem Verschluss des Herzkranzgefäßes. Dr. Enrico Putzke, Geschäftsführer des Instituts für Materialwissenschaften (ifm), zeigt im Podcast auf, welche neuen Wege das ifm bei der Herstellung von Herz-Stents geht und was in diesem Zusammenhang Kerzendochte, Seile und die neuen Stents gemein haben. Er erklärt auch, welche wichtige Rolle Klöppel beim Produktionsprozess spielen und welche neuen Schutzpatente das ifm gerade angemeldet hat.

Die Forschungsgruppe Weberei und Flechterei des ifm hat die Grundlagen dafür gelegt, dass die Produktion in einem kontinuierlichen Verfahren erfolgen kann. Wie das funktioniert und man mit Stents umgeht, die einen Durchmesser von 5-6mm haben, erklärt der Podcast.

Seit vielen Jahren ist das Institut für Materialwissenschaften bei den Vliessstofftagen in Hof als Mitveranstalter engagiert. Europäische Spezialisten aus dem Textil- und angrenzenden Bereichen sowie rund 70 Aussteller folgen der Einladung nach Hof am 20. und 21. September 2022. Schwerpunkt der diesjährigen Tagung ist „Nachhaltigkeit“. Das ifm lädt herzlich dazu ein!

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Link zu den Projekten GeVeS und KISS…

Link zu den 35. Vliessstofftagen…

#17 Lea Schmidt
HofSpannung e.V.

Die Kombination aus Forschung und Entwicklung findet man bei HofSpannung – einer studentischen Initiative, welche sich mit der Entwicklung und Optimierung eines Rennautos auseinandersetzt. Anlässlich des Roll-outs des neu entwickelten Rennautos Clyde, geht es in dieser Folge um die etwas andere „Forschung“. Zu Gast ist Lea Schmidt, erste Vorstandsvorsitzende von HofSpannung, die einen Einblick in die anspruchsvolle, aber auch gleichzeitig spannende Entstehung von Clyde gibt. Lernen Sie mehr über den Rennsport und machen Sie sich selbst ein Bild über die Entwicklung eines Rennwagens!

Mehr zu HofSpannung…

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#16 Katrin Müller
Digital Regions

Mit Digital Regions wurde kürzlich ein Vernetzungsprojekt beendet, welches Teil des europaweiten “Interreg”-Projektes war. Im Rahmen davon wurden, wie über einen Trichter, alle Best Practices aus dem Bereich der Digitalisierung an den europäischen Standorten in einem gemeinsamen Wissenspool gebündelt und schlussendlich auf verschiedenste Regionen übertragen. Bei der Anwendung dieser Erkenntnisse auf die Region Oberfranken war die Hochschule Hof ebenfalls an der internationalen Vernetzung beteiligt. 

In dieser Folge, die ein weiterer Teil des Podcast Takeovers der Forschenden Hochschule Hof ist, sprechen wir mit Katrin Müller, Netzwerkmanagerin des Digital Regions Projektes. Hören Sie in diesem Podcast mehr über das transnationale Projekt. Sie erhalten spannende Einblicke aus erster Hand und erfahren Details über die Projektidee, zur Durchführung und den Ergebnissen.

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#15 “Dies Academicus” – Ein Tag im Zeichen der Forschung

Dieser Tag wird als akademischer Feiertag bezeichnet, an dem die Forschungsbereiche der Hochschule vorgestellt und Auszeichnungen vergeben werden. Am “Dies Academicus” der Hochschule Hof hatten 150 Gäste am 26.04.2022 die Gelegenheit, direkten Kontakt zur Forschung aus den Bereichen Technik, Wirtschaft/Recht und IT/Digitale Datenerfassung zu bekommen. Studierende der HAW Hof berichten in diesem Takeover „live“ vom ersten Dies Academicus der Forschenden Hochschule Hof. Hören Sie in die unterschiedlichen Themenbereiche hinein und erhalten Sie exklusive Eindrücke! 

Zu Gast haben wir dabei Prof. Dr. Valentin Plenk, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung der Hochschule für angewandte Wissenschaften. Er verrät uns mehr Hintergrundwissen zum Dies Academicus. Darüber hinaus könnt ihr das „Digitale Bienenschutz-Portal“ Projekt durch Prof. Dr. Heym kennenlernen. 

Mehr zum Dies Academicus … 
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#14 Stephanie Kitzing
Rechtssichere Verwendung von Einwohnermeldedaten – Beispiel ÖPNV

Kommunen könnten ihre Bürgerinnen und Bürger mit Nahverkehr und Infrastruktur besser bedienen, wenn sie die Meldedaten der Einwohner nutzen dürften. Die Daten der Einwohnermeldeämter dürfen aber aus Datenschutzgründen nicht automatisiert für statistische Zwecke – wie die Bevölkerungsverteilung – abgefragt werden. Die Hochschule Hof hat erstmals eine juristisch nachprüfbare automatisierte Abfrage entwickelt, die dieses Problem löst. Mit Dummydaten hat die Informatikerin Stephanie Kitzing im Projekt Aktmel eine Blaupause für viele andere kommunale Anwendungen erstellt, welche ein dreistufiges Anonymisierungsverfahren beinhaltet. Das Bayerische Innenministerium hat in Aussicht gestellt, dass diese Gesetzeslücke zeitnah angepasst werden soll, so dass auch echte Einwohnermeldedaten für statistische Zwecke genutzt werden können. Weitere Anwendungsfelder könnten Sozialplanung und Leerstandsmanagement sein.

Mehr zum Projekt Aktmel…
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Mehr zur Forschungsgruppe Multimediale Informationssysteme…

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#13 Marcin Czaban
„Mit dem Ellbogen aus dem Fenster, wie ein Gangster“: Fahrsimulation mit Spaßcharakter

Vor kurzem wurde an der Hochschule Hof ein Fahrsimulator aufgestellt. Marcin Czaban, wissenschaftlicher Mitarbeiter, will erforschen, welche Produktfunktionalitäten bei Fahrzeugkunden auf hohe Akzeptanz treffen bzw. wie sie noch weiter verbessert werden können. Ziel sind günstigere Herstellungskosten und das Vermeiden von fehlgeleiteten und kostenintensiven Produktionsprozessen – gerade in der Automobilindustrie. Hören Sie im Webtalk, wie das Fahrlabor Marktforschungsprojekte umsetzt und wie es sich bei 200km/h in einer Kurve in der Simulation anfühlt. Der Forscher erzählt auch, wie man mit Simulator-Sickness umgeht und wie kritische Fahrsituationen künstlich abgebildet werden können, die sonst aus Sicherheitsgründen gar nicht möglich sind. Der Forscher, der am Institut für Informationssysteme arbeitet, will als Marketing-Experte explizit „die Kunden glücklich machen“.

Mehr zum Fahrsimulator…
Mehr zur Forschungsgruppe ERUX…

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#12 Prof. Dr. Manuela Wimmer
Die Grüne Technologiewerkstatt – Wasser und Energie als strategische Forschungsfelder

Wussten Sie, wie man ein Forschungsinstitut aufbaut? Welche strategische Entscheidung lag der Gründung des Instituts für Wasser- und Energiemanagement (iwe) zu Grunde? Wie erfolgte die Umsetzung? Darüber spricht die Gründungsleiterin des Instituts, Professorin Manuela Wimmer. Sie erzählt, wie es mit fünf Kollegen über ein Brainstorming zum Antrag für das Großprojekt „Die Grüne Technologiewerkstatt (GTW)“ mit zwanzig Einzelprojekten kam und warum EU-Gelder wie der Fonds für Europäische Regionalentwicklung (EFRE) dabei eine große Rolle spielten. Sie spricht über ihr Lieblingsprojekt – die App für den Wassermeister – und stellt dar, dass man einen traditionellen Brauprozess in einer Hofer Brauerei mit neuen Methoden auch heute noch optimieren kann. Nach Abschluss der GTW geht es mit neuen EU-Geldern weiter: Aus dem Programm des Europäischen Sozialfonds (ESF) konnten jüngst drei weitere Projekte mit Kollegen gewonnen werden.

Mehr zur Grünen Technologiewerkstatt und zwanzig Einzelvorhaben…
Mehr zu den neuen ESF-Projekten…
Mehr zum geplanten Gebäude des iwe…

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#11 Prof. Dr. Beatrix Weber
Technologien rechtlich ermöglichen: “Der Lebensmittelverschwendung Einhalt gebieten”

In Deutschland werden jedes Jahr rund 11 Mio. Tonnen Lebensmittel noch vor ihrer Fertigstellung vernichtet. Gegen diese Lebensmittelverschwendung richtet sich das Projekt REIF, an dem Professor Beatrix Weber mit ihrer Forschungsgruppe an der Hochschule Hof gemeinsam mit rund 20 Partnern beteiligt ist. Das Ziel des Projektes ist, ein digitales Ökosystem aufzubauen, das mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz mehr Bedarfserhebungen, Nachfrageprognosen und eine bessere Anlagensteuerung der Hersteller ermöglicht. Als Spezialistin für Data Governance und die Implementierung von rechtlichen Vorgaben in Prozesse will Beatrix Weber so zu einer Verminderung der „wahnsinnigen Lebensmittelverschwendung“ beitragen. REIF ist Teil von Gaia-X, einer ursprünglich deutsch-französischen Cloud-Initiative, die innerhalb der EU die Datensouveränität ihrer Bürger absichern und Vertrauen in die Datennutzung schaffen möchte. Neben ihrer forscherischen Tätigkeit ist die Juristin auch Mitglied der gemeinsamen Ethikkommission der Hochschulen Bayerns.

Mehr zur Forschung von Prof. Beatrix Weber
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#10 Oliver Stark:
Die Baustelle auf dem Campus – das neue Gebäude für Wasser- und Energiemanagement

Das Bauschild auf dem Campus weist es aus: Hier entsteht seit 2020 das neue Institut für Wasser- und Energiemanagement (iwe). Der bayerische Staat investiert rund 25 Mio Euro in das neue Gebäude, das selbst Forschungsobjekt sein wird. Oliver Stark, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter für den Bau verantwortlich zeichnet, spricht im Webtalk über Wärme- und Eisspeicher sowie Außenkollektoren, die dafür Sorge tragen, dass das Institut künftig möglichst energieautark sein wird. Nach Fertigstellung und Umzügen von verschiedenen Hofer und Münchberger Standorten werden alle Forscher:innen aus den Bereichen Wasser und Energie zentral im iwe untergebracht sein. So finden die Unternehmenspartner künftig alles unter einem Dach, denn sie sind es, für welche die Einrichtung forschen wird. Was eigentlich „Drittmittel“ sind und warum sie so wichtig für die Forschung sind, erläutert er an drei Beispielen: Die Kooperation mit dem Winterling Areal in Schwarzenbach/Saale, das Freibad in Stadtsteinach und die Fortführung seiner eigenen Stelle.

Mehr zum Institut für Wasser- und Energiemanagement
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#9 Prof. Dr. Claus-Ekkehard Koukal:
Vliesstoffe

Um die denkmalgeschützten Hallen auf dem Münchberger Hochschulcampus weiter zu nutzen und trotzdem mehr Platz zu haben, wurde ein neues Entwicklungszentrum für die Textilforschung gebaut: Das Technikum.  Im Gebäude mit seinen vielen Spezial-Maschinen kann an unterschiedlichsten Fragestellungen wie z.B. Feuchttücher, Wischtücher und Damenhygiene geforscht werden, aber auch an Gestängen für Satelliten, Spezialfiltern und hochfesten Geweben. Als Stiftungsprofessor im Bereich „Innovative Textilien“ hat Professor Dr. Claus-Ekkehard Koukal hier die Verantwortung für die Vliesstoffe. Im Podcast erzählt er, warum es eine besondere Auszeichnung für die Münchberger ist, dass sie mit dem Fraunhofer Anwendungszentrum kooperieren und er erklärt, warum das Wissensmanagement sein besonderes Steckenpferd ist. Und er erläutert, weshalb Firmen nicht gleich ihre ganze Produktionsstraße ausschalten müssen, wenn sie neue Ideen ausprobieren wollen.

Mehr zum Technikum
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#8 Isabell Kleiber:
Agrar-Stretchfolien

Sie verfolgt entschlossen das Ziel, dass am Ende der Saison keine Agrarfolien mehr an den Feldrändern einfach im Graben liegenbleiben – dafür kämpft Isabell Kleiber vom Institut für Biopolymerforschung (ibp) an der Hochschule Hof. Mit Hilfe einer Machbarkeitsstudie forscht sie daran, dass das „Fastfood der Tiere“, die sog. „Silageballen“, die im Herbst auf den Feldern zu sehen sind, nicht mehr aus immer knapper werdenden fossilen Rohstoffen hergestellt werden, sondern nachwachsende Rohstoffe hier ihren Einsatz finden. Bei diesen für den Agrarbereich so wichtigen Folien soll auch das End-of-Life von Anfang an im Projekt mitgedacht werden. Sie erklärt weiterhin, warum das noch junge ibp sich mit seiner fachlichen Ausrichtung entspannt in eine illustre Runde von Fraunhofer und Max-Planck-Instituten einreihen kann und warum die Reichweite der Neuen Medien für junge Wissenschaftler:innen nicht zu unterschätzen ist.

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#7 Dr. Harvey Harbach:
Forschungsprojekte Aquaponik

Die Produktion von Lebensmitteln in ressourceneffizienter Fischzucht ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Ernährung des Menschen. In geschlossenen Wasserkreisläufen, sog. „Aquaponik“ bilden Fische, Pflanzen und Würmer ein System, in dem auch Reststoffe gewinnbringend verwertet werden. Wie dies genau funktioniert erklärt Dr. Harvey Harbach, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Hof. Er erläutert, was Lockenwickler und Biokunststoffelemente für Bakterien, sog. Aufwuchskörper miteinander zu tun haben und welche Bildungs- und Wissenstransferprojekte an der Hochschule Hof umgesetzt werden. Zum einen findet dies bei Kindern mit dem Programm „Aquaponik für Anfänger: Fisch und Gemüse in der Schule“ statt. Zum anderen im Hofer Zoo im Savannenhaus, in dem es ein echtes Novum gibt: Eine Anlage, in der Wasser, Energie und Dünger eingespart werden und hierdurch Futtermittel entstehen. Und Dr. Harbach spricht auch darüber, warum er davon träumt, eigene Forschung in den Teichen auf dem grünen Campus der Hochschule Hof zu machen.

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#6 Dr. Eva Max:
Forschungsprojekt “Textil 4.0” (Juli 2021)

Was hat eigentlich ein „Radialflechter“ mit einem „Stargate“ zu tun? Und was bedeuten europäische Fördergelder im Bereich Industrie 4.0 konkret für die Textil-Region Oberfranken? Dr. Eva Max, Projektkoordinatorin des Projektes Textil 4.0 beleuchtet, was die Begriffe „Warenschau“, „Vorwerk“ und „Kettbäume“ bedeuten. Gemeinsam mit ihr sprechen wir über die Textiltradition am Campus in Münchberg, die weit bis ins 19. Jahrhundert zurückgeht. Hören Sie auch, warum sich das Who is Who der europäischen Vliesstofftage einmal im Jahr in Hof in der Freiheitshalle trifft. Mehr dazu im neuen Webtalk. Weitere Infos zum Projekt gibt es hier: https://www.hof-university.de/forschung/institut-fuer-materialwissenschaften/efre-forschung-die-zukunft-industrie-40.html

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#5 Kübra Aslan:
Forschungsprojekt “LigNutz” (Juni 2021)

Sie brennt für ihr Thema, auch wenn der Stoff selber eher nach Feuerstelle riecht: Die Forscherin Kübra Aslan beschäftigt sich intensiv mit Kraftlignin, neben Zellulose der wichtigste Bestandteil im Holz, der für die Zugfestigkeit zuständig ist. Einsatz findet er zum Beispiel in Beton und bei Tiernahrung als Bindemittel. Da die hochvernetzte Struktur des Lignins bei der weiteren Verarbeitung des Stoffes aber zum Problem werden kann, kam der Industriepartner, der selber Kunststoffe für Urnen und Spielzeuge herstellt, auf das Forschungsinstitut zu und schlug vor, dass man erforschen sollte, wie dieser Stoff ohne chemische Behandlung besser formbar wird und trotzdem biologisch abbaubar bleibt. Das Institut für Biopolymerforschung der Hochschule Hof signalisierte Interesse, vor allem, weil so auch der Einsatz des Stoffes beispielsweise bei der Herstellung von Folien in der Landwirtschaft überhaupt erst möglich wurde.

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Weitere Infos zum Projekt

#4 Prof. Dr.-Ing Valentin Plenk:
Vizepräsident der Hochschule Hof (März 2021)

Warum macht Forschung Spaß? Warum sollte man über sie reden? Welches sind die Highlight-Projekte der Hochschule Hof?  Über diese Fragen spricht der Vizepräsident Forschung & Entwicklung, Prof. Dr.-Ing. Valentin Plenk.  Er erläutert, was passiert, wenn man altes Wissen auf neue Problemstellungen anwendet und welche wichtige Rolle die Hochschule Hof in der Region spielt. Er stellt dar, warum die Vernetzung zwischen Hochschule und Wirtschaft noch enger werden muss und warum die bayerische Hightech Agenda neuen Schwung in die Hochschule Hof bringt.  Alles Weitere im Webtalk.

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Infos zu Forschung und Entwicklung an der Hochschule Hof…

#3 Jessica Wittmann:
Forschungsprojekt “KH Bett” (Jan. 2021)

„Einfach mal die Welt retten“ – mit dieser Haltung geht Jessica Wittmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Hof, an ihr Forschungsprojekt „KH Bett“ heran. Der Anspruch ist in Zeiten von Corona mehr als gerechtfertigt, denn rund 70% der Patienten in Krankenhäusern haben Angst vor Keimen, noch vor falscher Behandlung oder Vertauschung von Unterlagen. Sie beschäftigt sich mit antibakteriellen Beschichtungen für Krankenhausbetten.  Im Webtalk erzählt sie, was Krebse, Zahnpasta und Pilze gemein haben und warum Putzen nicht immer die beste Lösung ist. Zudem erklärt sie, warum es Spaß macht, sich in ein Thema „mit Leidenschaft hineinzufitzen“ und weshalb sie jeder Hofer MINT-Studentin eine Teilnahme am Mentoring-Programm der Hochschule empfiehlt. 

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Weitere Infos zum Projekt gibt es hier

#2 Dr. Andy Gradel:
Forschungsprojekt “AutAllo” (Dez. 2020)

Der neue Webtalk von der forschenden Hochschule Hof ist da! Zu Gast ist diesmal Andy Gradel, leitender Ingenieur am Institut für Wasser- und Energiemanagement #iwe der Hochschule Hof. Kann man aus Holzabfällen Strom und Wärme gewinnen? “Ja”, sagt Andy Gradel. In seiner Doktorarbeit hat er sich mit dem Thema #Biomassevergasung beschäftigt. Seine Idee im Projekt #AutAllo ist es, in kompakten Kleinanlagen die Biomasse, speziell Altholz, auf nachhaltige Art zu vergasen. Mehr dazu im Webtalk.  

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Weitere Infos zum Projekt gibt es hier

#1 Prof. Dr. Jörg Scheidt:
DMKG Kopfschmerzregister (Sept. 2020)

Eine der sieben Forschungsgruppen des Instituts für Informationssysteme der Hochschule Hof beschäftigt sich mit dem Thema Kopfschmerz. Jüngst war diese maßgeblich an der Erstellung eines bundesweiten Kopfschmerzregisters beteiligt. Wir haben Prof. Dr. Jörg Scheidt, iisys-Forschungsgruppenleiter im Bereich “Analytische Informationssysteme” gefragt, was es mit dem Register auf sich hat, warum der “Kater” kein Forschungsgegenstand ist und welche Zeitersparnis durch das Projekt für Patientinnen und Patienten sowie die Ärzteschaft entsteht. 

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Weitere Informationen zum Forschungsbereich…

Zum DMKG Kopfschmerzregister​

Anne-Christine Habbel

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