Kostenlos abonnieren

Werden Sie regelmäßig per E-Mail über neue Ausgaben der campuls informiert. Sie können Ihr kostenloses Abo jederzeit einfach online über den Abmeldelink im Newsletter kündigen.

Weitere Infos zu Datenschutz & Widerrufsrecht finden Sie hier.

Hofer Herbstmarkt „Hofhaltig“: Hochschule präsentiert Nachhaltigkeitsforschung

Die Hochschule Hof beteiligt sich am 26. und 27. September 2026 (jeweils 10-18 Uhr) am Hofer Herbstmarkt „HofHaltig“. Unter dem Thema „Der Campus als Lebensraum“ präsentiert die Hochschule an Stand Nummer 4 vor dem Buchgeschäft Thalia drei aktuelle Forschungsprojekte. Ergänzt wird das Angebot durch einen Vortrag auf der Hauptbühne am Sonntag, 27. September, um 11 Uhr.

Quelle: Stadtmarketing Hof e.V.;

Die nachhaltige Transformation aller Lebensbereiche ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Als Mitgestalter und Impulsgeber einer nachhaltigen Entwicklung steht im Mittelpunkt der Nachhaltigkeit an der Hochschule Hof der Campus als Lebensraum – lernen und lehren, forschen, transferieren und arbeiten. Beim Hofer Herbstmarkt geben drei Forschungsinstitute der Hochschule nun einen Einblick in ihre Forschung. Damit fügt sich die Hochschule Hof in das Konzept des Herbstmarktes „HofHaltig“ ein. Der Markt steht für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, Produkten und dem gemeinsamen Lebensraum Innenstadt. Nachhaltigkeit, Regionalität, Qualität und Vielfalt stehen dabei im Mittelpunkt.

Nachhaltige Stadtentwicklung mit dem Institut für nachhaltige Wassersysteme

Das Institut für nachhaltige Wassersysteme (inwa) beschäftigt sich unter anderem mit der nachhaltigen Entwicklung von Städten und Gemeinden. Beim Herbstmarkt geht es um die Stadtteilplanung am Trappenbergweg in Hof. Das Institut erläutert das geplante Vorhaben und zeigt auf, wie ein Neubaugebiet von Anfang an so geplant werden kann, dass es den Herausforderungen des Klimawandels möglichst gut standhält.

Planungssitzung zum Wohngebiet Trappenberg unter Beteiligung der Hofer Wirtschaftsförderung; Bild: Hochschule Hof;

Kunst digital erleben: Ressourceneffiziente Künstliche Intelligenz

Um ressourceneffiziente Künstliche Intelligenz geht es beim Institut für Informationssysteme (iisys). Ein anschauliches Beispiel dafür liefert die Digitalisierung der Bühnenbildmodelle des Richard Wagner Museums in Bayreuth. Seit der Neueröffnung des Museums werden die wertvollen Bühnenbildmodelle in einer speziell klimatisierten Glasvitrine geschützt. Die Größe und die besonderen klimatischen Anforderungen der Vitrine begrenzen jedoch die Zahl der Modelle, die gleichzeitig physisch ausgestellt werden können. Das iisys zeigt auf dem Herbstmarkt darum die digitalisierten Modelle auf seinem Server. Besucherinnen und Besucher können sie virtuell erkunden und dabei sogar die Modelle virtuell begehen. Auf diese Weise eröffnet die Digitalisierung neue Möglichkeiten, kulturelles Erbe zugänglich zu machen und zugleich Ressourcen zu schonen.

Eines der mittlerweile digitalisierten Bühnenmodelle; Quelle: Richard Wagner Museum Bayreuth;

Aus Kunststoffabfällen werden neue Rohstoffe

Wie aus Kunststoffabfällen wieder nutzbare Rohstoffe entstehen können, zeigt das Institut für Kreislaufwirtschaft der Bio:Polymere (ibp) mit dem Projekt SmartReUSE. Mit Hilfe von Analytik und Künstlicher Intelligenz wird berechnet, wie Rezyklate sinnvoll gemischt werden müssen, um wieder hochwertige Produkte herzustellen. So entstehen beispielsweise aus alten Mülltonnen oder Rohren neue Bauteile wie stabile Halterungen für Bierfässer, die im Alltag tatsächlich wieder eingesetzt werden.

SmartReUSE steht für einen Ansatz der Kreislaufwirtschaft: Wertvolle Rohstoffe sollen möglichst lange im Wirtschaftskreislauf gehalten und Kunststoffabfälle zu Ausgangsmaterial für neue Produkte werden; Bild: Hochschule Hof.

Vortrag: KI für Kunststoffe in KMUs und Wissenschaft

Auch auf der Hauptbühne des Herbstmarktes steht bei der Hochschule Hof das Thema Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt. Am Sonntag, 27. September, um 11 Uhr referiert David Krieg (M. Sc.) vom Institut für Kreislaufwirtschaft der Bio zum Thema „KI für Kunststoffe in KMUs und Wissenschaft“.

„Künstliche Intelligenz verändert zunehmend Arbeitsabläufe, Geschäftsmodelle und Wettbewerbsbedingungen, auch für kleine und mittlere Unternehmen. Deswegen ist es wichtig, hierbei den Anschluss nicht zu verlieren.“

David Krieg

Der Vortrag erklärt verständlich, was sich hinter dem Begriff Künstliche Intelligenz verbirgt, und gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der KI-Nutzung in regionalen kleinen und mittelständischen Firmen (KMUs) sowie in der Materialwissenschaft. Dabei schaut er auch auf Erfolge und Misserfolge bei der Einbindung von KI in weltweit agierenden Konzernen. Typische Hürden bei der Anwendung von KI werden ebenso thematisiert wie praxisnahe Lösungen. Denn das Ziel von KI sollte es sein, Mitarbeitende zu entlasten und neue Innovationspotenziale zu erschließen.

(red)
Veröffentlichung: 26.08.2026

Weitere Themen