Erfolgreiche Veranstaltung zeigt: Fehlerkultur wird zum wichtigen Erfolgsfaktor in der regionalen Gründerszene
Am 21. Januar 2026 fand im Digitalen Gründerzentrum Einstein1 in Hof die erste Fuck Up Night statt. Mehr als 50 Teilnehmende aus der regionalen Gründer- und Unternehmensszene folgten der Einladung, um aus erster Hand zu erfahren, was passiert, wenn Geschäftsideen nicht wie geplant verlaufen – und welche wertvollen Erkenntnisse aus solchen Momenten erwachsen können.
Organisiert wurde der Abend gemeinsam vom StartUpLab der Hochschule Hof, der gründernet GmbH, dem Digitalen Gründerzentrum Einstein1 und der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Das Format, bei dem Unternehmer:innen und Gründer:innen offen über ihre Rückschläge sprechen, findet weltweit Anklang und etabliert sich zunehmend als wichtiges Instrument zur Förderung einer konstruktiven Fehlerkultur.
Vier Speaker:innen teilten ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Publikum: Nadine Keßler von Abri ground, Dirk Behling von The Orange Spot, Fenja Petersen von Petersen. sowie Hannes Siegeris von der HeYJu GmbH gaben ungeschönte Einblicke in Momente, in denen ihre Projekte nicht den erhofften Verlauf nahmen. Statt Erfolgsstorys zu präsentieren, standen die Herausforderungen, Wendepunkte und vor allem die daraus gezogenen Lehren im Mittelpunkt.

v.l.n.r. vorne: Sigena Süßmann (Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.), Fenja Petersen (Petersen.), Nadine Keßler (Abri ground); Bild: Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.
In der anschließenden Podiumsdiskussion hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Perspektiven einzubringen. Der Austausch zeigte deutlich: Scheitern ist kein Tabu, sondern ein notwendiger Bestandteil unternehmerischen Handelns, der Innovation und Weiterentwicklung erst ermöglicht.

Nach den Impulsvorträgen und der Diskussionsrunde nutzten die Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch bei Snacks und Getränken. Die entspannte Atmosphäre bot Raum für vertiefende Gespräche und neue Kontakte innerhalb der regionalen Wirtschaft.
Die hohe Resonanz auf die Veranstaltung unterstreicht das Bedürfnis nach offenen Formaten, die jenseits klassischer Erfolgsnarrative Raum für authentische Erfahrungen bieten. Die Veranstalter werten die Fuck Up Night als wichtigen Beitrag zur Stärkung der regionalen Gründerkultur und planen, das Format fortzusetzen.



