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Lebendiger Austausch der jungen Forschenden an der Hochschule Hof

Vor kurzem fand das zweite interne Wissenschaftskolloquium an der Hochschule Hof als hybride Veranstaltung statt. Ziel des Treffens zwischen den rund 70 teilnehmenden Wissenschaftler:innen war es, sich besser zu vernetzen und den wissenschaftlichen Austausch untereinander zu fördern. So soll nicht nur der interdisziplinäre Zusammenhalt gestärkt sondern auch institutsübergreifend diskutiert werden.

Bild: v.l.n.r.: Johannes Wirth (Vortrag iisys), Jessica Wittmann (ifm, Organisation & Moderation), Prof. Dr. Heike Markus (Vortrag kdv), Stephan Paulack (Vortrag ifm), Michaela Zagler (Vortrag ibp) und Oliver Stark (Vortrag iwe); Bild: Hochschule Hof;

Insgesamt 49 Poster, also kurze Beschreibungen der jeweiligen Projekte, wurden eingereicht und über ein Voting von gut 70 Rückmeldungen wurden die Vortragenden ausgewählt, die ihre Projekte aus den fünf Instituten der Hochschule vorstellen konnten. Neben den vier Forschungsinstituten war in diesem Jahr zum ersten Mal auch das Kompetenzzentrum Digitale Verwaltung, das vor einem halben Jahr eröffnet worden ist, dabei.

Folgende vier Projekte sind vorgestellt worden:

  • “Skylight von Stephan Paulack: Hier geht es um die Beschichtungen z.B. an Dachfenstern, bei denen im Sommer abgeschattet wird und man trotzdem hindurchschauen kann (Institut für Materialwissenschaften).
  • „Dammit“ von Johannes Wirth: Spracherkennung ist durch den Einsatz tiefer neuronaler Netze in den letzten Jahren signifikant verbessert worden. Dieses Projekt will mehr sichere Sprachdaten erfassen, so das Diktierfunktionen an z.B. Handys verbessert werden (Institut für Informationssysteme).
  • „Energieautarkes Institut für Wasser- und Energiemanagement“ von Oliver Stark: Ein ganzes Gebäude als Forschungsobjekt – so ist das neue Institut für Wasser- und Energiemanagement auf dem Campus der Hochschule Hof geplant. Über ein PV-System, ein Blockheizsystem, ein eigenes Stromnetz u.v.m. strebt das Gebäude eine Energieautarkie an.
  • „Aufbau eines Digitalen Zwillings einer deutschen Behörde“ von Prof. Dr. Heike Markus: Nur ein geringer Prozentsatz der Prozesse in deutschen Behörden sind bislang digital erfasst, so ist es z.B. immer noch nicht möglich, sein KFZ digital zuzulassen. Ziel des Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung ist es, Behörden und Bürgern über die digitale Erfassung von Prozessen einen direkten Nutzen zu schaffen. Diese Prozesse werden vorab im Digitalen Zwilling erprobt.
  • Ein weiteres Projekt vom Institut für Biopolymere, das von Michaela Zagler vorgestellt wurde, darf aufgrund von Geheimhaltungsverträgen leider noch nicht veröffentlicht werden.
Gespanntes Interesse bei den Vorträgen des 2. Institutskolloquiums – online und in Präsenz; Bild: Hochschule Hof;

Während des Kolloquiums wurde unter der souveränen Moderation von Jessica Wittmann (ifm), die das Kolloquium organisiert hatte, viel diskutiert, sowohl von den real anwesenden als auch den online zugeschalteten Wissenschaftler:innen:

Ich freue mich, dass alles gut lief und bei den vorgestellten Projekten gute fachliche Diskussionen aufkamen, die das Interesse am jeweiligen Projekt zeigten.”

Jessica Wittmann, Organisatorin

Leider konnte auch in diesem Jahr das geplante anschließende Grillen nicht stattfinden – hoffentlich dann im nächsten Jahr, wenn das iisys die Organisation übernehmen wird.


Anne Habbel

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