7.500 Teilnehmende, mehr als 1.700 Investorinnen und Investoren und Gründerinnen und Gründer aus aller Welt: Ende September wurde München mit Bits & Pretzels wieder für drei Tage zu einem der größten Treffpunkte der europäischen Start-up-Szene. Mit dabei waren in diesem Jahr auch drei Teilnehmende des GO! Gründungshub Oberfranken der Hochschule Hof. Begleitet wurden sie von Nadin Winter-Langer und Camilla Lenz aus dem StartUpLab.

Möglich wurde die Teilnahme der Studierenden durch drei Freitickets von Gründerland Bayern. Dafür ein herzliches Dankeschön!
Große Bühne, spannende Köpfe – und vor allem viele Gespräche
Unter dem Motto „Human After All“ brachte Bits & Pretzels auch 2026 wieder bekannte Köpfe aus Start-up-Szene, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nach München. Auf den Bühnen standen unter anderem Trevor Noah, Steven Bartlett, Mistral-Gründer Arthur Mensch, n8n-Gründer Jan Oberhauser, Quantum-Systems-Gründer Florian Seibel und EU-Kommissarin Ekaterina Zaharieva.
Mindestens genauso spannend wie das Bühnenprogramm waren für die Hofer Gruppe aber die vielen Möglichkeiten zum direkten Austausch. Mehr als 3.000 Gründerinnen und Gründer sowie 1.700 Investorinnen und Investoren kamen in diesem Jahr zusammen. Bits & Pretzels setzte dabei erneut stark auf gezieltes Networking und persönliche Begegnungen.
Für Vanessa Klopf zahlte sich genau das besonders aus. Die Studentin und ihre Business-Partnerin hatten mit myfestbase kürzlich bereits gegründet und nutzten die Tage in München intensiv, um neue Kontakte für ihr Unternehmen zu knüpfen. Mit Erfolg: Gleich zwei Business Angels konnten sie auf der Bits für ihr Start-up gewinnen.
Auch Maximilian Völkl war mit seiner Geschäftsidee rund um ein Ambient Light mit integriertem Luftqualitätssensor dabei. Neben neuen Impulsen und Feedback stand für ihn vor allem die Suche nach den richtigen Kontakten im Mittelpunkt. Für die weitere Entwicklung seiner Idee sucht Max aktuell noch eine Co-Founderin oder einen Co-Founder. Wer Interesse an der Idee hat und sich vorstellen kann, gemeinsam daran weiterzuarbeiten, kann sich gerne beim StartUpLab melden.
Mit Janis Zuniga Ostwald war außerdem ein weiterer Teilnehmer aus dem neusten GO!-Jahrgang 2026/27 der Hochschule Hof dabei.
GO! Oberfranken trifft sich in München
GO! soll Gründungsinteressierte nicht nur an den einzelnen Hochschulstandorten unterstützen, sondern langfristig auch eine gemeinsame Gründungscommunity in Oberfranken schaffen. Dass diese Community nicht an der jeweiligen Hochschulgrenze endet, zeigte sich in München ganz praktisch.
Dort traf die Hofer Gruppe auf Regina Flad aus dem GO!-Jahrgang2024/25 der Universität Bamberg. Sie ist Teil des Start-ups Satoumi, das einen mobilen Pyrolysereaktor entwickelt, mit dem bislang nicht weiterverwendbare Biomasse in Pflanzenkohle und weitere nutzbare Produkte umgewandelt werden soll. Das Team wird inzwischen über das EXIST-Gründungsstipendium gefördert. Schnell wurde aus dem Wiedersehen eine kleine oberfränkische GO!-Community mitten in München: Regina schloss sich der Gruppe an und über die Tage entstand viel Raum für Austausch, gemeinsame Erlebnisse und neue Ideen. So wurde der Community-Gedanke von GO! ganz selbstverständlich über die Hochschulstandorte hinaus gelebt.

Mit Lars Scheid und Ursus Ixmeier waren in München auch zwei Alumni der StartUpLab-Community wieder mit dabei. Beide leben inzwischen in München, waren früher unter anderem bei der 12-Gipfel-Tour dabei – und auch bei der HofSpannung, zu deren aktuellem Team wiederum Max gehört. So fanden bei Bits & Pretzels ganz selbstverständlich alte und neue Hofer Verbindungen wieder zusammen.
Networking einmal anders: der letzte Tag auf dem Oktoberfest
Der dritte Konferenztag führte traditionell auf das Oktoberfest. Dort wurde das Schottenhamel-Festzelt mit mehr als 300 Tischen und rund 250 Table Captains aus unterschiedlichsten Branchen noch einmal zum Networking-Ort. Statt klassischer Messestände standen Gespräche, neue Kontakte und der persönliche Austausch im Mittelpunkt.

Für die drei GO!-Teilnehmenden bot die Reise damit nicht nur Einblicke in eine der größten Start-up-Konferenzen Europas, sondern vor allem die Gelegenheit, die eigenen Ideen außerhalb des gewohnten Umfelds zu diskutieren, Kontakte zu knüpfen und neue Perspektiven mitzunehmen.
Und die Bilanz nach drei intensiven Tagen? Durchweg positiv. Neue Kontakte, konkrete Anknüpfungspunkte für die eigenen Gründungsideen, Gespräche mit Investorinnen und Investoren und jede Menge neuer Impulse gingen mit zurück nach Hof.
Gerade für junge Gründerinnen und Gründer zeigt sich dabei immer wieder: Eine gute Idee ist wichtig – mindestens genauso wichtig sind aber die Menschen, mit denen man darüber ins Gespräch kommt.