Die Hochschule Hof hat Anfang Juli erfolgreich die Veranstaltung „Einsatz von ChatGPT & Co. im Ingenieur- und Architekturbüro – Erfahrungen aus einem Studierendenprojekt” im Einstein1 – Digitalen Gründerzentrum am Campus Hof durchgeführt. Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Ingenieur- und Architekturbüros sowie Interessierte folgten der Einladung zum praxisnahen Austausch über den wirksamen Einsatz von generativer Künstliche Intelligenz in Planungsprozessen der Umwelt- und Wassertechnik.

Projektbasis: FIT-Projekt und Masterstudiengang „Sustainable Water Management and Engineering”
Die vorgestellten Ergebnisse entstanden im Rahmen der Ideation Week des FIT-Projekts und der Vorlesung „Risk Management in Water Sector” im englischsprachigen Masterstudiengang „Sustainable Water Management and Engineering”. Unter der Leitung von Prof. Günter Müller-Czygan, Leiter des Instituts für nachhaltige Wassersysteme (inwa) und Forschungsgruppenleiter Wasserinfrastruktur und Digitalisierung, entwickelten internationale Masterstudierende gemeinsam mit den Partnerunternehmen ifuplan, VTG Straub und TNL praxisnahe Lösungsansätze für den konkreten Einsatz generativer KI in ingenieur- und planungsbezogenen Arbeitsprozessen.
Praxisprojekte im Mittelpunkt
Anhand realer Aufgabenstellungen der Partnerunternehmen analysierten die Studierenden Potenziale von KI-Anwendungen wie ChatGPT, Claude und Co. und erarbeiteten innovative Konzepte für konkrete betriebliche Herausforderungen. Zu den vorgestellten Präsentationen gehörten:
- „Building Sustainable Solutions with Data, Engineering & Experience for Bird Collision Risk Analysis and
Funding Identification”, - “LLM Usage in Workflows of hydraulic calculation of stormwater retention tanks” und
- „AI-Assisted Plan Mining for Flood Risk and Heavy Rainfall Preparedness“.
Studierende und Unternehmen im Dialog
Die Veranstaltung wurde teils auf Deutsch, teils auf Englisch abgehalten und bot eine Plattform für den Austausch der präsentierten KI-Innovationen, zur Nachwuchsförderung und zukünftigen Kooperationsmöglichkeiten.
Prof. Müller-Czygan eröffnete die Veranstaltung mit einem allgemeinen Impulsvortrag zum „Einsatz von ChatGPT & Co. im Ingenieur- und Architekturbüro”. Anschließend präsentierten die Studierenden ihre Projektergebnisse in englischer Sprache. Die Unternehmenspartner teilten abschließend ihre Erfahrungen aus der Zusammenarbeit.



Resonanz und Feedback
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren überwiegend positiv. Gelobt wurden insbesondere die Kombination aus fachlichem Input, konkreten Projektbeispielen und die Möglichkeit zum persönlichen Netzwerken beim Come together.
„Sehr gut. Es ist wirklich gut für Studierende, für Unternehmen und für das Publikum. Ich würde gerne mehr davon sehen.”
„Good use of AI – die praktischen Anwendungsbeispiele waren besonders wertvoll.”
„It’s a win for everyone – for the companies to get results and insights, for the students to seek possible opportunities in the future, and for the study program portfolio also.”
Die Veranstaltung hat gezeigt: Wenn internationale Studierende, Unternehmen und Hochschule zusammenarbeiten, profitieren alle Seiten. Die Studierenden gewinnen praktische Einblicke, entwickeln zukünftig erforderliche KI-Kompetenzen, die Unternehmen erhalten innovative Lösungsansätze und die Hochschule stärkt ihr Profil als praxisorientierte, international ausgerichtete Einrichtung und zeigt ihre besondere Expertise in der Anwendung von KI.
Aufgrund des Erfolgs sind weitere Formate dieser Art geplant.