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“Wanderndes Meeting”: Mit Forschungshund Quinto unterwegs zu Flugzeugabstürzen

Es wurde mal wieder Zeit: Das Team des Vizepräsidenten für Forschung & Entwicklung inklusive Forschungshund Quinto machte sich auf ein wanderndes Teammeeting, dessen Ziel es war, die nähere Umgebung der Hochschule zu erkunden.

Wanderung rund um die Hochschule: Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Valentin Plenk (Mitte) und sein Team; Bild: Hochschule Hof;

Zuallererst bot sich ein Besuch beim jüngst in Hof-Jägersruh neu eingezogenen Startup Smartlytic an. „Smartlytic ist eine Ausgründung aus dem Institut für Informationssysteme, dem iisys und wurde 2017 dort gegründet“, erklärte Dirk Reinel, einer der drei Geschäftsführer. Neben Datenanalysen und Softwareprogrammierung beschäftigt man sich auch (immer noch wie im iisys) mit Tischtennis-Spielen. Gerade das Angebot zu Letzterem wurde vom Hochschul-Team begeistert aufgenommen und so gab es einige sportliche Runden.

„Jägersruh ist ein Ort der echten und falschen Flugzeugabstürze“ erfuhren die Kolleginnen und Kollegen dann von einer Ortskundigen einige Schritte weiter: Im Frühjahr 1945 war ein deutscher Abfangjäger am Ortseingang abgestürzt. Bei Bauarbeiten zur Staatsstraße 292 wurden 2014 die Überreste entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst entsorgt. Erst dann konnte der Baustopp aufgehoben werden. Noch einige Schritte weiter gab es dann einen aktuellen „Fake“-Absturz“ zu sehen: Ein rund 400 kg schwerer Flugzeugrumpf eines Doppeldeckers inklusive Pilotenfigur. In Handarbeit war der Flieger in Corona-Zeiten auf der Garage eines Anwohners aufgebockt worden – zur Gaudi der Vorbeikommenden.

Kein ganz echter Absturz: Das Flugzeugmodell wurde absichtlich so auf der Garage platziert; Bild: Hochschule Hof;

Danach ging es auf eine Wanderetappe Richtung Wasserwerk und zum Ausblickspunkt auf die Hochschule. „Diese Bank kenne ich vom Joggen“, sagte eine der Teilnehmerinnen und so erfuhr die Kollegenschaft, dass in einem der Institute nicht nur geforscht sondern auch kollegial gejoggt wurde.

Weiter führte der Weg dann in Richtung durch den Autozulieferpark in Richtung neues Logistikzentrum von Amazon und endete im Restaurant am Golfplatz mit einem zünftigen Abendessen.


Anne Habbel

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