Ob Forschende Soziale Medien für die externe Wissenschaftskommunikation nutzen, wird von vielen Faktoren beeinflusst. Bisher gab es aber kaum Untersuchungen, die diese Faktoren systematisch betrachten. Diese Lücke möchte nun eine Studie von Anne Henning und Sarah Kohler schließen. Die beiden Autorinnen haben eine Onlineumfrage unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern deutscher Unis durchgeführt, es beteiligten sich letztendlich 1.028 an der Befragung.
Die Studie
In der Umfrage wurde zum einen gefragt, für welchen Zweck – privat, beruflich oder für die externe Wissenschaftskommunikation – Facebook, Twitter, Instagram, YouTube, Snapchat, Blogs und Podcast genutzt werden. Zum anderen wurde eine Reihe möglicher Einflussfaktoren, die bereits in früheren Studien definiert wurden, abgefragt. Diese wurden in die drei Bereiche persönliche Eigenschaften, Disziplinzugehörigkeit und beruflicher Kontext eingeteilt.
Das Fazit
„Zur Wissenschaftskommunikation werden die Social Media-Angebote insgesamt eher selten genutzt“, stellen Henning und Kohler fest. Es gibt allerdings eine Ausnahme. Twitter wird mindestens wöchentlich von etwa 16 Prozent der Teilnehmenden genutzt, um mit wissenschaftsexternen Expertinnen und Experten über Forschung zu kommunizieren bzw. von 14,5 Prozent von ihnen zur Kommunikation mit Laien. Beim zweitplatzierten Facebook waren es nur noch etwa 4 bzw. 5 Prozent.
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