Ab 2026 wird die Hochschule Hof als Teil des neuen Promotionskollegs REDIG – Ressourceneffizienz & Digitalisierung gemeinsam mit der OTH Amberg-Weiden und der Hochschule Ansbach eigene Doktorarbeiten ermöglichen (“campuls-digital” berichtete). Damit ist die Bildungseinrichtung offiziell an einem der bayerischen Promotionszentren beteiligt und schafft vor Ort neue wissenschaftliche Perspektiven für Nachwuchsforschende.

In das Promotionskolleg werden sechs Hofer Professoren berufen: Prof. Dr. Claus Atzenbeck, Prof. Dr. Robert Honke, Prof. Dr. René Peinl, Prof. Dr. Tobias Plessing, Prof. Dr. Tobias Schnabel sowie Hochschul-Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Wolff. Die Hochschule bringt ihre besondere Stärke in den Bereichen Digitalisierung, nachhaltige Wasser- und Energiesysteme sowie Künstliche Intelligenz ein.
Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann betont:
Wir freuen uns, dass wir vielen begabten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern künftig vor Ort die Möglichkeit bieten können, ihren Doktortitel zu erwerben. Dies stärkt unsere Position im Wettbewerb um Talente und spiegelt die enorme Entwicklung unserer Forschung wider.“
Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Hochschulpräsident
Bedeutender Schritt dank Hochschulinnovationsgesetz
Mit dem Bayerischen Hochschulinnovationsgesetz von 2023 wurde den Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen erstmals das Promotionsrecht in besonders forschungsstarken Bereichen eröffnet. Die Hochschule Hof gehört nun zu den Einrichtungen, die dieses neue Potenzial aktiv gestalten.
Feierliche Würdigung an der Technischen Hochschule Ingolstadt
Im Rahmen einer großen Veranstaltung an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) wurden nun die neu eingerichteten bayerischen Promotionszentren und deren erste Absolventinnen und Absolventen geehrt. Rund 200 Gäste aus Wissenschaft und Politik feierten diesen Meilenstein für das bayerische Wissenschaftssystem, das mit nun insgesamt 22 Promotionszentren ein breites Spektrum von Advanced Building Technologies über Digitale Innovationen bis hin zu nachhaltiger Entwicklung abdeckt.

Wissenschaftsminister Markus Blume sprach von einem „Stück bayerischer Wissenschaftsgeschichte“. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulverbünden und Expertengremien hoben die Bedeutung der neuen Promotionszentren für Innovation, regionale Entwicklung und praxisnahe Forschung hervor.
Ein starkes Netzwerk mit Zukunft
Die Veranstaltung machte deutlich: Die ersten verliehenen Doktortitel markieren erst den Anfang. Viele weitere Promovierende werden künftig von der engen Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Gesellschaft profitieren – und die Hochschule Hof wird als neuer Standort für exzellente, anwendungsorientierte Forschung künftig eine zentrale Rolle in diesem Netzwerk spielen.



