Kostenlos abonnieren

Werden Sie regelmäßig per E-Mail über neue Ausgaben der campuls informiert. Sie können Ihr kostenloses Abo jederzeit einfach online über den Abmeldelink im Newsletter kündigen.

Weitere Infos zu Datenschutz & Widerrufsrecht finden Sie hier.

Geschäftsführer Achim Hager: „Das Einstein1 lebt – und wir gestalten Zukunft!“ 

Das Digitale Gründerzentrum Einstein1 in Hof ist seit seiner Eröffnung 2019 ein zentraler Anlaufpunkt für Gründerinnen und Gründer, Selbstständige und Start-ups in Hochfranken. Seit Juli 2025 ist Achim Hager dort der neue Geschäftsführer, der in Personalunion auch Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. ist. Wir sprachen mit ihm über die Entwicklung der letzten Monate, seine ersten Eindrücke sowie über Herausforderungen und Perspektiven des Zentrums.

Seit einem halben Jahr steht das Digitale Gründerzentrum Einstein1 unter neuer Leitung; Bild: www.einstein1.net;

Herr Hager, wie würden Sie den aktuellen Zustand des Digitalen Gründerzentrums Einstein1 beschreiben?

Ich kann ganz klar sagen: Das Einstein1 ist annähernd ausgebucht. Wir sind mit vielen Nutzungen und Aktivitäten gut ausgelastet. Der Coworking Space, die Büros und die Veranstaltungsräume werden regelmäßig von Gründerinnen und Gründern, Start-ups, Freelancern und anderen Kooperationspartnern genutzt. Wir sehen stetig Anfragen und Engagement, was zeigt, dass das Einstein1 als Anlaufstelle für innovative Ideen und Netzwerkprozesse in der Region angenommen wird.“

Welche Entwicklungen waren in den letzten Monaten für das Gründerzentrum besonders wichtig?

„Ein bedeutender Schritt war die strukturelle Weiterentwicklung des Zentrums. Unter anderem haben wir mit der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. neue Kooperationsformen geschaffen und unsere Präsenz als Netzwerkstandort gestärkt. Veranstaltungen, Workshops und Networking-Formate – von Fachkonferenzen bis zu inspirativen Treffen – zeigen, dass das Einstein1 weit mehr ist als nur ein Gebäude: Es ist ein lebendiger Treffpunkt für Ideen und Projekte. Die Einweihung des EINSTEIN-Obelisken im Herbst 2025 hat das symbolisch noch einmal unterstrichen – als sichtbares Zeichen für Wachstum, Innovationskraft und Vernetzung in der Region.“

Geschäftsführer Achim Hager; Bild: Privat;

Was macht das Einstein1 für Gründungsinteressierte und Start-ups besonders attraktiv?

„Wir bieten viel: Gründungsberatung, Coworking, Coaching, Events, Networking und der direkte Kontakt zu regionalen Unternehmen, der Hochschule sowie Förderinstitutionen machen den besonderen Mehrwert aus. Start-ups finden hier nicht nur Räume, sondern ein Ökosystem, in dem sie sich vernetzen, weiterentwickeln und sichtbar werden können. Unsere Angebote richten sich an alle, die Gründungsvorhaben weiterbringen oder neue Projekte starten wollen – unabhängig von Branche oder technischer Ausrichtung.“

Wie sehen Sie die Rolle des Einstein1 für die regionale Wirtschaftsentwicklung?

„Das Einstein1 ist ein Bindeglied zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gründungsinteresse. Durch die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Unternehmen und Netzwerken – gerade durch die Nähe zur Wirtschaftsförderung und zur Hochschule Hof – tragen wir dazu bei, dass Ideen nicht nur entstehen, sondern auch nachhaltig wachsen können. Die tägliche Begegnung zwischen etablierten Akteuren und neuen Gründerinnen und Gründern schafft Wertschöpfung und stärkt den Innovationsstandort Hochfranken maßgeblich.“

Welche Perspektiven haben Sie für die Zukunft des Einstein1?

„Unsere Vision ist es, das Einstein1 als festen Impulsgeber für digitale Innovation und unternehmerische Initiative in der Region zu etablieren. Dazu gehört, das Netzwerk weiter auszubauen, mehr Formate und Kooperationen anzubieten und noch stärker als Plattform für Austausch, Austausch und Zusammenarbeit wahrgenommen zu werden. Wir sehen enormes Potenzial, junge Unternehmerinnen und Unternehmer in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zugleich neue Impulse für die gesamte Wirtschaft vor Ort zu setzen. Als weitere wichtige Punkte sehe ich die Unterstützung von Unternehmensnachfolgern und damit verbunden die Anbindung von Search Funds. Genauso ist natürlich der Kontakt zu potenziellen Investoren wie Family Offices, VCs und PEs wichtig sowie der permanente Austausch in der Gründerzentrumsszene in Deutschland. Vieles muss nicht neu erfunden, sondern oft nur adaptiert und angepasst werden – und natürlich durchgeführt.“

Danke für das Gespräch.

Rainer Krauß

Weitere Themen