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Dr. Harbach neuer stellvertretender Leiter am Institut für Nachhaltige Wassersysteme (inwa)

Wechsel im “inwa”: Zum 1. März 2026 übernahm Dr. Harvey Harbach die Position des stellvertretenden Institutsleiters. Gemeinsam mit Institutsleiter Prof. Günter Müller-Czygan wird er die strategische Weiterentwicklung des Instituts in hohem Maße mitgestalten sowie operative Maßnahmen umsetzen.

Dr. Harvey Harbach (3.v.l.); Bild: Hochschule Hof;

Prof. Dr. Manuela Wimmer, die das Amt bislang innehatte, wird sich künftig noch intensiver Themen im Bereich Künstliche Intelligenz in Transferprojekten und Lehre widmen – gerade auch als Forschungsgruppenleiterin am inwa. Prof. Günter Müller-Czygan bedankt sich ausdrücklich für ihr großes Engagement, insbesondere beim erfolgreichen Aufbau des inwa und des Kompetenz- und Transferzentrums für nachhaltige Schwammstadt-/region.

Fokus auf Teamstärke und Kompetenzentwicklung

In seiner neuen Funktion möchte Dr. Harvey Harbach die interne Kompetenzentwicklung der inwa- Teammitglieder stärken und die Synergien innerhalb des Instituts weiter ausbauen.

Mein zentrales Anliegen ist es, die Vernetzung zwischen den Forschungsgruppen zu fördern und ein starkes Teamgefühl zu stärken. Hierbei ist es mir besonders wichtig, dass wir den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützen.“

Dr. Harvey Harbach

Geplant ist unter anderem eine strukturierte Erfassung der vorhandenen Kompetenzen im Institut, um Weiterbildungsbedarfe transparenter zu identifizieren, Synergien sichtbar zu machen und Expertise gezielt in Projekten einzusetzen. Ziel ist es, vorhandenes Wissen effizienter zu nutzen und die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden strategisch zu begleiten.

„In Zeiten zunehmender Komplexitäten müssen Forschende neue Skills entwickeln, um für Multikrisen und multidisziplinäre Anforderungen passende Antworten zu finden“, sagt Prof. Müller-Czygan, der das vom BMFTR geförderte und gerade gestartete Projekt „ResilienceLab“ leitet, wo unter Beteiligung aller Hochschulinstitute ein neuartiges Reallabor nach dem Schwammstadtprinzip an der Hochschule Hof entsteht und das Training von Komplexitätskompetenz ein wichtiger Baustein ist. Für einen wirksamen Transfer in das inwa wird Dr. Harbach sorgen. „Verfügbare Ressourcen müssen effizient und effektiv eingesetzt werden, die Bürokratie muss geringgehalten werden, um den Mehrwert in den Vordergrund stellen zu können“ erklärt Dr. Harbach.

„Zeitalter globalen Wasserbankrotts“ mit einem starken Team entgegnen

UN-Experten stellen fest, dass „Wasserknappheit“ oder „Wasserkrise“ die Realität nicht mehr ausreichend widerspiegeln, sondern die Welt in ein „Zeitalter des globalen Wasserbankrotts“ eintritt und bereits vorhandene Multikrisen verstärkt. Das inwa hat sich erfolgreich in den Zukunftsthemen Wasserinfrastruktur, Photonik, Nachhaltigkeit und Lebensmittelproduktion positioniert. Es geht nun um eine konsequente Weiterentwicklung dieser Schwerpunkte und auch das Kompetenz- und Transferzentrum nachhaltige Schwammstadt/-region spielt hierbei eine wichtige Rolle. Das hierfür die Mitarbeitenden im inwa ausreichend motiviert und fachlich gut ausgebildet sind, erleben Prof. Müller-Czygan und Dr. Harbach jeden Tag.

Innovationskultur stärken

Dr. Harbach ist überzeugt, dass durch diese Maßnahmen nicht nur die Effizienz des Instituts gesteigert, sondern auch ein Umfeld geschaffen wird, in dem Innovationen gedeihen können.

“Ich möchte jeden und jede im inwa mit dem Zitat von Steve Jobs „Stay hungry, stay foolish“, auffordern seinen Leidenschaften zu folgen. Wir als Institut geben im Gegenzug die Möglichkeit, die jeweiligen Stärken einzubringen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln“, betont er.

(red)

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