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Carolin Mück geht in den Ruhestand: Im Gespräch mit einer Kollegin, die ein neues Kapitel aufschlägt

Gemeinsam mit Carolin Mück blicken wir auf 30 Jahre an der Hochschule zurück. Im Interview erzählt sie, wie sie ursprünglich an die Hochschule kam, was sie über drei Jahrzehnte hinweg hier gehalten und motiviert hat und wie es war, als die Hochschule noch in den Anfängen steckte und gerade einmal 10 bis 12 Mitarbeitende zählte. Ihre Erinnerungen zeigen eindrucksvoll, wie sich die Hochschule entwickelt hat und wie sehr einzelne Persönlichkeiten diese Entwicklung mitgeprägt haben.

Carolin Mück (Mitte) bei ihrer Verabschiedung; von links nach rechts: Andrea Graf (Leiterin Personal), Josef Martin (Leiter Gebäudemanagement), Carolin Mück, Kanzlerin Ute Coenen und Thomas Weber (Stellvertretender Vorsitzender Personalrat); Bild: Hochschule Hof

Frau Mück, wer sind Sie – ganz privat?

“Privat bin ich seit nun mehr 42 Jahren verheiratet, habe 2 erwachsene Kinder und 2 Enkelkinder. Ich liebe es, Zeit in meinem Garten zu verbringen, mich um mein Gemüse zu kümmern oder mit unserem Camper unterwegs zu sein.”

Und wie würden Sie ihren beruflichen Weg beschreiben?

“Ich bin seit 30 Jahren an der Hochschule. Nach meiner Ausbildung zur Großhandelskauffrau und meiner Elternzeit stieg ich zunächst in Teilzeit wieder ins Berufsleben ein. Nach der Insolvenz meines damaligen Arbeitgebers nutzte ich die Gelegenheit, meine EDV Kenntnisse aufzufrischen und habe dann 1996 an der Hochschule angefangen. Damals gab es so ca. 10 bis 12 Mitarbeitende und jeder hat irgendwie alles gemacht. Ich war damals auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und habe Praktikantenverträge für das Studienbüro bearbeitet. 2000 kam ich dann in die Abteilung für Liegenschaften, die heute Gebäudemanagement heißt.”

Auch heute arbeiten Sie noch im Gebäudemanagement. Wie hat sich Ihr Aufgabenbereich entwickelt?

“Ich habe ein sehr breites Aufgabenfeld, u.a. bin ich für die Reinigungsausschreibungen für alle Standorte, für Wartungen und Prüfungen aller Art, Protokolle, aber eben auch für Freischaltungen, Umzüge und noch vieles mehr verantwortlich. Weiterhin haben wir die Digitalisierung der Abteilung, gerade im Hinblick auf meinen Ruhestand, vorangetrieben und optimiert.”

Wie starten Sie typischerweise in den Tag?

“Ich beginne meinen Tag meistens mit einer 15-20 minütigen Gymnastik Einheit, gehe duschen und starte dann zwischen 7 und 7:30 Uhr in meinen Arbeitstag. Im Sommer fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit und ansonsten spaziere ich nach Hause und mein Mann läuft mir entgegen.”

Wie sind Sie an die Hochschule gekommen?

“Ich bin durch meine langjährige Kollegin Christine Semm auf die Stelle an der Hochschule aufmerksam geworden. Wir waren zuvor schon bei einer anderen Firma gemeinsam beschäftigt und dann viele Jahre hier an der Hochschule, bevor Frau Semm kurz vor mir in den Ruhestand gegangen ist.”

Was hat Sie über so viele Jahre an der Hochschule gehalten?

“Ganz klar: Mein Team und der gute Zusammenhalt. Wir pflegen ein wahnsinnig positives und wertschätzendes miteinander und verabreden uns auch gerne privat.
Ich bin aber auch froh, dass ich erfahren durfte, dass hier alle auf Augenhöhe miteinander sprechen. Anfangs hatte ich etwas Sorge, dass das nicht so sein könnte, aber das hat sich nicht bewahrheitet.”

Welche Tipps geben Sie neuen Mitarbeitenden mit auf den Weg?

“Ich finde es sehr wichtig, sich selbst und seine Ideen einzubringen & sich mit seinen Kolleginnen und Kollegen gut zu stellen. Aktives nein-sagen hilft sicherlich auch, um seinen Aufgabenbereich abzustecken.”

Was bereitet Ihnen im Arbeitsalltag besonders Freude – und was weniger?

“Ich bin ein sehr begeisterungsfähiger Mensch. Beispielsweise freue ich mich wirklich sehr, wenn meine Kollegin vor mir im Büro ist und bereits Kaffee gekocht hat.
Ich ärgere mich immer dann, wenn ich Ungerechtigkeiten wahrnehme und sehe, dass Menschen ungerecht behandelt werden.”

Mein Ruhestand steht nun kurz bevor und ich werde ganz sicher die Menschen hier vermissen, aber auch die vielen Kontakte und täglichen Herausforderungen. Ich freue mich aber auch darauf, nun viel Zeit für den Garten und das Reisen zu haben. Gemeinsam mit meinem Mann bin ich auch gerne in der Natur unterwegs oder fahre mit dem E-Bike. Ich freue mich auch sehr, wenn ich weiterhin zu Hochschulveranstaltungen eingeladen werde.“

Carolin Mück

Wir wünschen Carolin Mück für ihren Ruhestand von Herzen alles Gute, Gesundheit und viele erfüllende neue Momente.

Anja Spreckels
(red)
Veröffentlichung: 28.04.2026

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