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“Studieren ist sexy – Der Podcast für Dein Studium”: Textildesign an der Hochschule Hof

Der Video-Podcast „Studieren ist Sexy – Der Podcast für dein Studium“ stellt bundesweit Studiengänge mit authentischen Einblicken, echten Studierenden und praxisnahen Tipps vor. Wöchentlich liefert das Format Orientierung bei der Studienwahl und Hilfestellung für den Studienalltag – unabhängig davon, ob an Universität, Hochschule oder im dualen Studium. In der aktuellen Folge spricht Philip über den Studiengang „Textildesign“ an der Hochschule Hof mit unserer Studentin Franziska Baier.

In dieser Folge von „Studieren ist sexy“ spricht sie über ihren Weg in den Bachelor Textildesign und den Master Textile Design am Campus Münchberg der Hochschule Hof. Man erfährt, wie breit „Textil“ wirklich gedacht wird: von Kleidung über Vorhänge, Autointerieur, Sportnetze, Kunstrasen, Filter, Verbundwerkstoffe bis hin zu experimentellen Materialkombinationen wie Draht, Beton oder Holz. ​

Franzi erklärt den Aufbau des Studiums: sieben Semester Bachelor mit Grundlagen in Rohstoffkunde, Spinnerei, Weben, Stricken, Flächenbildung, Bindungstechnik, Textilveredelung, Färben/Drucken sowie Bildbearbeitung (Photoshop, Illustrator, InDesign) und anschließenden Projektsemestern plus Praxissemester in der Industrie.

Anhand konkreter Projekte beschreibt sie Handweben, Strickmaschinen, Druck- und Färbelabore, eine experimentelle Drahtgitterschüssel mit textiler Smock-Technik sowie Reliefgewebe mit dreilagiger Struktur, das sie in der Bachelorarbeit entwickelt und u.a. als Decke oder akustisch wirksames Textil einsetzt.

Der Podcast vermittelt Einblicke in Materialbereitstellung, Kostenfragen, den Umgang mit Feedback, die Bedeutung von Neugier, handwerklicher Lust und Kritikfähigkeit und warum klassische Schulnoten in Mathe oder Chemie weniger wichtig sind als Kreativität und Experimentierfreude.​ Im Master erweitert Franzi ihren Fokus um Nachhaltigkeit (Circular Economy, Zertifikate, Ecolabels, Sustainable Project Management, Laborprojekte zu Renewable Products), Projektmanagement, KI, Produkt- und Interior-Design sowie vertiefte Textildesign-Module.

Sie zeigt mögliche Berufswege nach dem Studium – von Textilunternehmen (Kollektionen, Gewebeentwicklung, Druckdesign) über Mode, Interior/Oberflächendesign und Automobilindustrie bis hin zu freier Gestaltung. ​ Zum Schluss geht es um die sehr familiäre Campusatmosphäre: kleine Gruppen, enge Betreuung, die Du-Kultur mit Dozierenden, viel gegenseitige Unterstützung und die Chance, Maschinen, Labore und Projekte maximal auszunutzen.


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