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Neuer IT-Leiter vorgestellt: Ein aufregender Start für Dr. Heiko Schoberth

Wie wichtig die Technik für den täglichen Betrieb an der Hochschule ist, hat gerade die Pandemie mehr als deutlich gemacht. Seit Anfang Juli 2021 zeichnet nun ein neuer IT-Leiter dafür verantwortlich, dass der Bereich “IT & Projekte” so gut funktioniert wie bisher: Dr. Heiko Schoberth übernimmt die Leitungsaufgabe und tritt damit die Nachfolge von Dietmar Eckardt an, der Ende letzten Jahres in den Ruhestand wechselte. Gleich am Anfang seiner Tätigkeit warteten bereits einige unerwartete Herausforderungen auf ihn.

Wir haben mit dem 41jährigen Konradsreuther gesprochen.

Dr. Heiko Schoberth; Bild: Hochschule Hof;

Lieber Herr Dr. Schoberth, bitte erzählen Sie uns doch ein wenig zu ihrem bisherigen beruflichen Hintergrund!

Gerne. Nach meinem Physikstudium blieb ich zunächst 10 Jahre in der akademischen Forschung, bevor ich 2016 in das IT-Servicezentrum der Universität Bayreuth wechselte. Dort war ich einerseits die Schnittstelle zwischen den Forschenden und der zentralen IT,  andererseits verantwortlich für den Bereich eLearning der Universität, dazu zählt u.a. Moodle als zentral betriebene Lernmanagementplattform sowie Zoom als Videokonferenz- und Webinartool. Beides ist auch an der HS Hof ein zentraler Baustein der digital unterstützten Lehre.

Wie wurden Sie auf die Vakanz aufmerksam und was sprach für eine Bewerbung?

Wer in Hof geboren und in der Region verwurzelt ist wie ich, kennt natürlich die Hochschule. Deren Entwicklung habe ich daher schon immer verfolgt und hatte auch – beispielsweise im Zusammenhang mit TAO (Technologieallianz Oberfranken, Anm. d. Red.) – in der Vergangenheit einige Berührungspunkte. Am Ende hat mich die Aufgabe gereizt, dass ich hier alle meine Erfahrungen im akademischen Umfeld – als Lehrender, Forschender und in der IT – einbringen kann.

Wie ist denn Ihr erster Eindruck von der Hochschule und von der neuen Aufgabe?

Die ersten zwei Wochen waren schon sehr aufregend und abwechslungsreich – das hätte zum Beginn gerne auch etwas ruhiger sein können: Am zweiten Tag sorgt man gleich für etwas Unmut, da man aus Gründen der Informationssicherheit während der Prüfungsphase das Drucken einschränken musste und ein paar Tage später steht man nachts in Gummistiefeln im Serverraum und kämpft gegen eindringendes Wasser nach dem Starkregen…

Trotz allem ist mir aber der unkomplizierte und familiäre Umgang miteinander positiv aufgefallen. Ich bin daher sehr guter Dinge, dass wir gemeinsam in den vielen Feldern, in der die IT eingebunden ist, gut zusammenarbeiten werden.

Sie hatten also schon die Gelegenheit die neuen Kolleginnen und Kollegen etwas kennenzulernen?

Da es die aktuelle Inzidenz zugelassen hat, waren zur Begrüßung alle vor Ort. Das macht schon mächtig Eindruck. Man konnte die Spannung und Neugier bei allen im Raum spüren. Ich möchte mich daher bei meinem Team bedanken, das mich sofort sehr herzlich aufgenommen hat und es mir in der ersten Kennenlernphase sehr leicht macht. Aktuell füllt sich mein Terminkalender sehr schnell von allein. Bei den Terminen habe ich schon viele weitere Personen kennengelernt. Ich werde aber noch aktiv auf weitere Leute zugehen.

Begrüßung durch die Hochschulleitung: Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann und Kanzlerin Dagmar Pechstein hießen den neuen IT-Chef herzlich willkommen; Bild: Hochschule Hof;

Was sehen Sie als die größten Herausforderungen, die in Zukunft in Ihrem Bereich bewältigt werden müssen?

Das Schlagwort Digitalisierung macht vor keinem Lebensbereich halt. Die Wege, die hier in Hof bereits eingeschlagen wurden, muss man konsequent weitergehen. Dabei darf man aber niemanden allein lassen, sondern muss alle von Anfang an mitnehmen. Kommunikation und Transparenz in den Entscheidungen ist dabei besonders wichtig. Dazu muss auch der Datenschutz und die Sicherheit von Informationen besonders berücksichtigt werden.  Vieles kann man aber als einzelne Hochschule mit endlichen Ressourcen nicht allein lösen.

Neben dem Aufbau von den benötigten und sich ständig wandelnden Kompetenzen vor Ort wird die Zusammenarbeit in den verschiedensten Bereichen mit anderen bayrischen Hochschulen und Universitäten zukünftig immer wichtiger – die eigene Marke muss dabei aber erhalten bleiben.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg, alles Gute und danken herzlich für das Gespräch!

Rainer Krauß

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