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Hochschule Hof und Bezirkskliniken Mittelfranken wollen Pflegeausbildung stärken

Die Hochschule Hof und die Bezirkskliniken Mittelfranken haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, um die pflegerische Versorgung und die Akademisierung der Pflege nachhaltig voranzubringen. Ziel der gemeinsamen Vereinbarung ist es, durch eine enge Verzahnung von Wissenschaft, Lehre und Versorgungspraxis eine zukunftsorientierte Bildungsoffensive in der Region zu etablieren. Dahinter steht eine gemeinsame Vision für die Pflege der Zukunft.

Vertragsunterschrift mit Sabine Schumann-Haudeck (Leiterin Personalentwicklung Bezirkskliniken Mittelfranken), Prof. Dr. Matthias Drossel (Dekan der Fakultät für Interdisziplinäre und Innovative Wissenschaften der Hochschule Hof), Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Prof. Dr. Julia Nagel und Angelika Meier (Pflegedirektorin der Bezirkskliniken Mittelfranken); Bild: Hochschule Hof;


Die Kooperation verfolgt das Ziel, die Profession Pflege in Mittelfranken nachhaltig zu stärken und die pflegerische Versorgung durch hochqualifizierte Pflegefachpersonen weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sollen akademische Karrierewege in der Pflege attraktiver gestaltet und die wissenschaftliche Qualifikation von Pflegefachpersonen gezielt gefördert werden.

„Mit dieser Kooperation schaffen wir die Grundlage dafür, wissenschaftliche Erkenntnisse noch stärker in die pflegerische Praxis zu integrieren und Pflegefachpersonen gezielt auf die steigenden Anforderungen moderner Versorgungssysteme vorzubereiten“, erklärt Prof. Dr. rer. medic. Julia Nagel, Professorin für Pflege mit Schwerpunkt ambulante und stationäre Langzeitversorgung an der Hochschule Hof.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, innovative und evidenzbasierte Pflege nachhaltig in den Versorgungsalltag zu bringen.“

Prof. Dr. rer. medic. Julia Nagel

Wissenschaft und Praxis enger verzahnen


Im Rahmen der Zusammenarbeit erwerben die teilnehmenden Studierenden vertiefte pflegefachliche Kompetenzen und lernen wissenschaftliches Arbeiten praxisnah anzuwenden. Die erworbenen Erkenntnisse sollen gezielt in die klinische Versorgung transferiert werden, um innovative und evidenzbasierte pflegerische Ansätze stärker im Alltag zu verankern. Darüber hinaus sieht die Kooperation vor, dass alle entsandten Teilnehmenden nahtlos ein weiterführendes Zertifikatsstudium im Bereich Psychiatrie anschließen können. Dadurch wird eine spezialisierte Expertise aufgebaut, die unmittelbar in die klinische Praxis eingebracht werden kann.

Fokus auf psychiatrische Versorgung

Ein besonderer Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Qualifizierung von Pflegefachpersonen im psychiatrischen Versorgungsbereich. Damit reagieren beide Partner auf die steigenden Anforderungen einer modernen und patientenorientierten psychiatrischen Versorgung.

„Die psychiatrische Pflege steht vor komplexen Herausforderungen, die ein hohes Maß an Fachwissen und wissenschaftlicher Kompetenz erfordern. Durch die Kooperation mit der Hochschule Hof schaffen wir attraktive Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Mitarbeitenden und stärken gleichzeitig die Qualität der Versorgung unserer Patientinnen und Patienten.“

Angelika Meier, Pflegedirektorin der Bezirkskliniken Mittelfranken

Beitrag zur Weiterentwicklung der Pflege

Die Kooperation zwischen Hochschule Hof und Bezirkskliniken Mittelfranken steht exemplarisch für eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Versorgungspraxis. Beide Institutionen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur qualitativen Weiterentwicklung der Pflege sowie zur langfristigen Sicherung einer modernen, evidenzbasierten Gesundheitsversorgung in der Region.

Veröffentlichung: 05.06.2026

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