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Hochschule Hof richtet Fakultäten neu aus und schärft ihr Profil

Neue Namen, klarere fachliche Profile und eine stärkere Sichtbarkeit nach außen: Die Hochschule Hof stellt ihre Fakultätsstruktur zum 1. Oktober 2026 neu auf. Mit der vom Hochschulrat beschlossenen neuen Grundordnung werden zwei Fakultäten umbenannt und mehrere Studiengänge fachlich neu zugeordnet. Ziel ist es, die inhaltliche Weiterentwicklung der Fakultäten zu unterstützen, ihre Profile zu schärfen und zentrale Themenfelder der Hochschule künftig noch sichtbarer zu machen. Einen strategischen Schwerpunkt dabei soll in Zukunft das Thema Gesundheit bilden.

Die Leitung der Hochschule Hof: v.l. Prof. Dr.-Ing. Dietmar Wolff (Vizepräsident Lehre und Weiterbildung), Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann (Präsident), Prof. Dr. Gerald Schmola (Vizepräsident Forschung, Entwicklung und Entrepreneurship) sowie Kanzlerin Ute Coenen; Bild: Hochschule Hof;

„Mit der neuen Fakultätsstruktur schaffen wir die organisatorischen Voraussetzungen dafür, die fachlichen Profile unserer Hochschule weiterzuentwickeln und nach außen noch deutlicher sichtbar zu machen. Dabei geht es ausdrücklich um mehr als neue Namen: Wir wollen Kompetenzen gezielter bündeln, interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern und unsere Studien- und Forschungsangebote an den Herausforderungen der Zukunft ausrichten“, erklärt Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof.

Ingenieurwissenschaften werden um angewandtes Design ergänzt

Aus der bisherigen Fakultät Ingenieurwissenschaften wird zum 1. Oktober 2026 die Fakultät „Ingenieurwissenschaften und angewandtes Design“. Damit wird die wachsende Bedeutung der Verbindung von technischer Entwicklung, Gestaltung und anwendungsorientiertem Design auch organisatorisch sichtbar. Der Studiengang Kommunikationsdesign am Standort Münchberg wird künftig dieser Fakultät zugeordnet. Die Fakultät wird weiterhin von Dekanin Prof. Dr.-Ing. Anke Müller geleitet.

Gesundheit und Gesellschaft als neues Profil

Die bisherige Fakultät Interdisziplinäre und innovative Wissenschaften unter Leitung von Dekan Prof. Dr. Matthias Drossel erhält den neuen Namen „Gesundheit und Gesellschaft“. Mit der neuen Bezeichnung soll das fachliche Profil der Fakultät deutlicher nach außen erkennbar werden und zugleich die strategische Weiterentwicklung der dort gebündelten Themen unterstützt werden. Künftig werden die Studiengänge Wirtschaftspsychologie, Angewandte Psychologie sowie Wirtschafts- und Organisationssoziologie dieser Fakultät zugeordnet.

„Damit werden Kompetenzen rund um Mensch, Gesundheit, Gesellschaft und Organisation stärker in einem gemeinsamen fachlichen Profil gebündelt. Es ist unser Ziel den generellen Bereich Gesundheit in der Zukunft deutlich zu stärken und auszubauen.“

Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Hochschulpräsident


Dabei ist auch ein neuer Studiengang „Soziale Arbeit“ geplant. Dieser ist aus strategischer Perspektive die logische Weiterentwicklung der Veränderungen innerhalb des Studienangebots der letzten Jahre. Nach den erfolgreich etablierten Studiengängen Wirtschaftspsychologie und Wirtschafts- und Organisationssoziologie ermöglicht es „Soziale Arbeit“ dann, ein großes Spektrum verhaltenswissenschaftlicher Lehrangebote zu schaffen und gleichzeitig dem hohen Bedarf an Fachkräften in der Region zu entsprechen.

Strategische Weiterentwicklung als gemeinsamer Prozess

Die Neuorganisation ist Teil eines umfassenderen strategischen Prozesses der Hochschule Hof. Im Mittelpunkt steht dabei ein in den vergangenen Monaten erarbeitetes Entwicklungskonzept – einschließlich der dazugehörigen Strategiepapiere für Lehre, Forschung und Verwaltung. In dessen Entstehung waren zahlreiche Hochschulangehörige eingebunden. „Eine Hochschule muss sich kontinuierlich weiterentwickeln. Mit unserem neuen Entwicklungskonzept haben wir dafür eine strategische Grundlage geschaffen. Die jetzt beschlossenen Veränderungen sind ein wichtiger Baustein auf diesem Weg. Besonders wichtig ist mir dabei, dass wir diesen Prozess gemeinsam mit den Hochschulangehörigen gestalten und unsere Kompetenzen aus Lehre, Forschung und Verwaltung zusammenführen“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann.

Klare Profile für eine Hochschule im Wandel

Mit der Neuorganisation verfolgt die Hochschulleitung ein übergeordnetes Ziel: Die Fakultäten sollen ihre jeweiligen fachlichen Stärken noch deutlicher herausarbeiten und gleichzeitig stärker miteinander vernetzt werden. Die neuen Bezeichnungen sollen dabei nicht nur organisatorische Veränderungen abbilden, sondern auch die inhaltliche Ausrichtung und die Entwicklungsperspektiven der Hochschule nach außen sichtbar machen.

Die neue Grundordnung sowie die damit verbundenen organisatorischen Änderungen treten zum 1. Oktober 2026 in Kraft.

Rainer Krauß
Veröffentlichung: 30.09.2026

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